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WISSENSWERTES

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NAMHAFTE PERSONEN
 
Wie Dr. Antun Barac sagte: 'In dieser Gegend wo alles Schlechte vergessen wird, heilt auch jede Wunde“. Neben ihm kamen hier, auch noch andere namhafte Personen, unseres öffentlichen und kulturellen Lebens auf die Welt.

 
J.J. Klović
Einer der größten Stellvertreter der europäischen und internationalen Miniaturmalerei, wurde im Jahre 1498 in Vinodol geboren. In seiner frühen Jugend ging er nach Italien, zuerst nach Venedig, dann nach Rom, Mantua, Florenz und weitere Städte, in denen seine Miniaturkunstwerke entstehen. Schnell findet er sich im Kreise, führenden Künstler des 16. Jahrhunderts wieder, wie etwa Michelangelo, Raffael, El Greco und andere. Seine Werke, die wir in die Epoche des Manierismus einordnen, befinden sich heute in den größten Galerien und Museen der Welt. In unserer Heimat befindet sich nur sein Werk „ Gloria in excelsis deo“.
 
Antun Barac
In Kamenjak (Grižane) wurde im Jahre 1894 der kroatische Literaturhistoriker Dr. Antun Barac geboren. Nach der Volksschule in Grižnane führt er seine Schulausbildung in Rijeka fort, sein Studium in Zagreb und promoviert („These über Vladimir Nadzor“) dort. Er arbeitet als Professor am klassischen Gymnasium in Sušak und Zagreb, hält Vorträge über die neue kroatische Literatur am Institut für Philosophie an der Universität in Zagreb. Seine Literaturwerke begann er mit Rätseln und Gedichten, später schrieb er exzellente Studien, Aufsätze, und Literaturkritiken, über fast alle berühmten Schriftsteller aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sogar in 20 Büchern erschienen sind.


Mihovil Kombol
Der zweite große Literaturhistoriker wurde im Jahre 1883 geboren und stammte aus Bribir. In Bribir ging er zur Volksschule, die Mittelschule besuchte er in Sušak und Senj und studiert später in Wien. Dort schrieb er sein Doktorat mit dem Thema. 'Über die Akzentuierung des Dialekts der Gegend von Bribir“. Er arbeitete als Professor an der Mittelschule an mehreren Städten, darunter auch in Vukovar und hielt später Vortrage über die altkroatische Literatur, am Institut für Philosophie an der Universität in Zagreb und darauf an der Akademie für Theaterkunst in Zagreb. Es gibt eine Vielzahl seiner Studienwerke, Kritiken und Aufsätze aber besonders bekannt wurde er durch seine hervorragende Übersetzung der „Göttlichen Komödie“, die J.J. Klović malte. Er stirbt am 9. Dezember 1955, im gleichen Jahr wie Antun Barac.


Josip Pančić
In Bribir, im kleinen Dorf Ugrini kam 1814 der bekannte Botaniker und Professor für Naturwissenschaften Dr. Josip Pančić zur Welt. Er besucht die Schule in Bribir, Gospić und Rijeka und studiert in Pest. Den größten Teil seines Lebens verbringt er in Serbien, und wird dort zum ersten Präsidenten der serbischen Akademie für Wissenschaften und Künste gewählt. Er entdeckte eine Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten. Bekannt ist er für den Fund der omorica picea, auch unter dem Namen Pančić Fichte bekannt. Er starb im Jahre 1888.
 
 
In dieser Region stammen folgende namhafte Personen:

Aus Novi Vinodolski:

  • Antun Mažuranić (1805-1888), Professor und Slawist
  • Ivan Mažuranić (1814-1890), Ban und Schriftsteller
  • Matija Mažuranić (1817-1881), Reiseschriftsteller
  • Fran Mažuranić (1859-1928), Schriftsteller

Aus Crikvenica:

  • Ivan Kostrenčić, Literaturhistoriker
  • Ivan Skomerža, Erfinder und wichtiger Name in der Geschichte des Fischfangs
 
DAS GESETZBUCH VON VINODOL
Eines der bedeutenden mittelalterlichen Dokumente Europas ist das Gesetzbuch von Vinodol, eine reiche Quelle von Angaben über das alltägliche Leben unserer Vorfahren. Das Gesetzbuch ist im čakavischen Dialekt und in alter kroatischer Schrift, der Glagoliza geschrieben.
Am 06. Januar 1288 traten die Tochter des Fürsten Leonard und die Vertreter der damaligen neun Städte von Vinodol zusammen, darunter die Gemeinde Novi, Ledenice, Bribir, Grižane, Drivenik, Hreljin, Bakar, Grobnik und Trsat und unterzeichneten es. Im Gesetzbuch sind Rechtsbräuche der Fürsten von Krk mit den Bewohnern von Vinodol aufgezeichnet. Durch Schenkung durch den österreich-ungarischen König Andrija II fiel Vinodol im Jahre 1225 unter die Herrschaft von Krk. Die freien Bauern wollten auf gar keinen Fall zu Untertanen werden und so kam es noch bis zum Jahre 1288 zu Aufständen bis die Bewohner von Vinodol die Herrschaft der Inselfürsten anerkannten und diese ihnen im Gegenzug einige Zugeständnisse machten.
Obwohl es sich in erster Linie um Gesetze handelte, die Interessen der Feudalherrschaft wahren, enthält das Gesetzbuch von Vinodol Neuheiten aus verschiedenen Rechtsgebieten: Verwaltungsrecht, Strafrecht und Prozessrecht. Als wichtiges Denkmal des alten kroatischen Gewohnheitsrechts, zeigt es gleichzeitig, den Prozess der Feudalherrschaft in Kroatien und das hohe Niveau der gesellschaftlichen Entwicklung der Gegend von Vinodol im XIII Jahrhundert.


DIE GLAGOLIZA
Die Glagoliza ist eine altslawischer Schrift, die Mitte des XI entstanden ist und in den kroatischen Gegenden noch bis zum 19. Jahrhundert zu finden war, obgleich sie bereits Anfang des 16. Jahrhunderts vermehrt von der lateinische Schrift verdrängt wurde. Die Glagoliza gibt es in zwei Formen, als: runde oder bulgarische Form oder eckige, kroatische Form. Als Autoren der Glagoliza, werden vor allem der Hl. Kyrill und Methodius erwähnt, die mit Hilfe der glagolitischen Schrift, Kirchenbücher in die altslawische Sprache übersetzten.
Am Boden von Vinodol sieht man viele geschriebene Dokumentationen in kroatischer oder glagolitischen Schrift. Ihre Bedeutung ist, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Anschauungen durch die historische Entwicklung der Gegend von Vinodol zu veranschaulichen.
Einige davon haben vielleicht keine große geschichtliche Bedeutung, eignen jedoch trotzdem als Quelle, um diverse Charakterzüge von Vinodol und seinen Bewohnern aus der Vergangenheit kennen zu lernen; kennen lernen von volkstümlichen kroatischen Familiennamen, volkstümliche Gebrauchsrechten, Topographie, Volkssprache, aber vor allem wichtig um die altkroatische Sprache kennen zu lernen. Prof. Barbarić sagte: „ Da viele der glagolitischen Dokumente aus der Region stammen, in der der čakavische Dialekt gesprochen wurde, sind diese von großer Bedeutung um mehr über unsere kroatische Redensart zu erfahren.“
Ivan Barbarić prof.


 
DIE LEGENDEN
 
 
DIE LEGENDE VOM HL. GEORG
Der heilige Georg und die heilige Barbara sind gemeinsam aus dem Wald heraus gegangen. Barbara ging zu Fuß und Georg ritt auf dem Pferd. Als sie bis zur Spitze der oberen Seite kamen, sahen Sie plötzlich ein großes Tal (Vinodol). Der heilige Georg sprang mit seinem Pferd von der oberen zu der unteren Seite in Richtung Meer. Auch heute noch sind auf dem Felsen, die Spuren der Pferdehufen, seines Schwertes und seiner Stiefel zu erkennen. Die heilige Barbara ging zu Fuß und konnte die Talmulde nicht überspringen, sie ging etwas weiter unten hinunter, bis zum Ort namens Podskoči und lief durch das Tal. In Podskoči kann man den Abdruck ihres Schuhs und ihrer Spindel sehen. An der Stelle, wo der Hl. Georg hinunter gesprungen ist, haben die Bewohner von Bribir die kleine Kirche des Hl. Georg und an der Stelle, wo die heilige Barbara herunter sprang, die Kapelle der Hl. Barbara erbaut.


AUS DRIVENIK
Das Volk erzählt, dass einst die Türken Vinodol überfallen und das Kastell Drivenik angegriffen hatten. Dort in der Festung, befanden sich vor allem Frauen, alte Menschen und Kinder sowie einige Mitglieder der Stadtverwaltung, denn die Mehrheit der Gefolgschaft befand sich zur Verteidigung in Ledenice. Die Frauen kämpften so mutig, dass Sie den Angriff der Türken verteidigten, die sich daraufhin vorbereiteten die Stadt zu verlassen. Als die Türken aber sahen, dass Sie von Frauen besiegt worden waren, überfielen Sie wütend die Stadt erneut und besiegten Drivenik.
 
 
MALIKOVA ŠKULJA
Auf der Seite von Grižan gibt es mehrere Naturhöhlen. Einige von ihnen tragen den Namen Malikove škulje. Glauben wir unseren alten Vorfahren, so leben in diesen Höhlen die Maliki, kleine Menschen, die rote Kleidung und auf dem Kopf eine rote Mütze tragen.
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